| Amiga | Dieser Text beschreibt Amiga. Der untere Text beinhaltet die Amiga Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Amiga Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Amiga fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Amiga möglichst ausführlich zu halten.
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Amiga ArtikelDieser Artikel behandelt Amiga-Computer. Für das gleichnamige DDR-Schallplattenlabel für Popmusik siehe Amiga (Schallplatten).
Buch-Tipp: Amiga - Quo vadis? Der Werdegang eines Kultcomputers Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Amiga - Quo vadis? Der Werdegang eines Kultcomputers". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet. | |
Der Commodore Amiga war ein von Mitte der 1980er bis Mitte der 1990er weit verbreiteter Computer, der besonders in seinen kleinen Varianten als Heimcomputer beliebt war. Er hatte für seine Zeit erstaunliche Multimediafähigkeiten und ein Multitasking-Betriebssystem. Der Amiga hat bis heute als Nischenprodukt überlebt. Der Begriff Amiga kommt aus dem Spanischen und bedeutet Freundin.
Buch-Tipp: Commodore Ganz ok! Das Buch ist sehr faszinierend, aber mir kommt es doch irgendwie zu kurz vor. Zu jedem Thema hätte man noch mehr Details bringen können, vieles wird ca. kurz angeschnitten. Außerdem kam es mir so vor, als würde Kompatibilität zur MS-DOS/Windows-Welt als wünschenswert empfunden. Dies ist meiner Meinung nach... |
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Buch-Tipp: Commodore Story. Eine Biographie der Firma Commodore Zurück in die Zukunft wie schon mehrfach hier erwähnt, ist das Buch kein stilistisch ausgereiftes Werk. Die sprachlichen Irrläufer und grammatikalischen Bemühungen hätte man sicherlich anders gestalten können - aber deshalb ging es mir beim lesen des Buches sowieso nicht. Mich hat die Geschichte interessiert und das Buch fesselte mich jeden Morgen... |
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- Amiga 500 (CPU Motorola MC68 Tausend 7,14 MHz, 512 KB RAM) Besonderheiten: der Standard-Amiga, galt als Kult und Computer für Millionen.
- Amiga 500 Plus (CPU MC68 Tausend 7,14 MHz, 1 MB RAM) Besonderheiten: besaß ein erweitertes Chipset (ECS), das sich allerdings häufig als inkompatibel mit Software erwies, die entgegen der Programmierrichtlinien mit direkten Hardwarezugriffen arbeitete, und war daher nicht sehr erfolgreich. Wurde vom technisch ähnlichen Amiga 600 abgelöst.
- Amiga 600 (CPU MC68 Tausend 7,14 MHz, 1 MB RAM) Besonderheiten: hatte zusätzlich einen PCMCIA-Typ-II-Anschluss und wie der A1200 einen integrierten TV-Modulator; Akzeptanz war aufgrund fehlender 10er-Tastatur und ECS auch klein.
- Amiga 600HD (CPU MC68 Tausend 7,14 MHz, 1 MB RAM) Besonderheiten: Festplatte serienmäßig.
- Amiga 1200 (CPU MC68EC020 14 MHz, 2 MB RAM) Besonderheiten: neuer Grafik-Chipsatz (AGA), IDE-Controller und Platz für eine interne 2,5"-Festplatte, sehr erfolgreich.
Buch-Tipp: Der Amiga. Die Geschichte einer Computerlegende Allround-Info + Schwerpunkte Sehr gut geschriebenes, verständliches Buch.
Ein Vollprofi seines Fachs. Informativ UND
unterhaltsam geschrieben.
Wer "on the edge" gelesen hat, der will auch dieses Buch lesen.
Wer "on the edge" nicht gelesen hat, MUSS dieses Buch lesen. |
Desktop- und Tower-Modelle |
Amiga-500-Station mit A2000ern als Monitorstütze
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Amiga PPC - Mainboard-Modelle |
- AmigaOneSE (G3 fest, 600 MHz, ATX)
- AmigaOneXE (G3/G4 austauschbar, 800 MHz - 1,1 GHz, ATX)
- AmigaOneXC (G3/G4 austauschbar, noch nicht veröffentlicht, Micro-ATX)
- µA1 oder "Micro-AmigaOne" (G3/G4 austauschbar, 800 MHz - 1,1 GHz, Mini-ITX)
Alle AmigaOne-Modelle werden mit Debian/LinuxPPC und dem AmigaOS 4.0 Pre-Release ausgeliefert.
Buch-Tipp: Extraleben Eine Beschreibung zum Buch " Extraleben" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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Buch-Tipp: Freax. The Brief History of the Computer Demoscene / The Art Album Mehr als ca. ein Retro-Flash Das waren noch Zeiten! Für jeden der einen 64er hatte und sich für mehr als ca. Spiele-spielen interessierte - eben für Intros und Demos - ein wirklich schönes Buch. Guter historischer Rückblick was die Hardware anbelangt; guter Abriss über elektronische Musik und Grafik. Und dann gehts auch schon los: Demos, Demos... |
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- CD³² Besonderheiten: Noch vor der Playstation die erste 32-Bit-Konsole der Welt. Stellte mit Tastatur in dem Prinzip einen vollwertigen Amiga 1200 dar.
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Buch-Tipp: RETRO #6: Kulturmagazin für Computer, Videospiele und mehr Das Buch " RETRO #6: Kulturmagazin für Computer, Videospiele und mehr" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. |
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Wichtigstes Kennzeichen der Amiga-Hardware waren die spezialisierten Custom-Chips, die den Amiga in bestimmten Bereichen anderen Plattformen überlegen machten. Nachteil der Chipsätze war eine Inflexibilität des Systems. Die Nachbildung dieser Chips ist auch das Hauptproblem bei der Emulation von Amiga-Systemen.
Der Amiga unterschied beim Arbeitsspeicher (RAM) zwei verschiedene Varianten: Das sog. Fast-Memory, das allein dem Prozessor zur Verfügung stand, sowie das sog. Chip-Memory, auf das auch die Custom-Chips zugreifen konnten.
Das Bussystem des Amiga war der so genannte Zorro Bus mit 24-Bit-Adressraum -- in dem A500/1 Tausend seitlich durch einen 86poligen Anschluss, in dem A2 Tausend Zorro 2 intern durch mehrere 100polige Anschlüsse, in dem A3000/A4 Tausend Zorro 3 mit 32-Bit-Adressraum durch mehrere 100polige Anschlüsse, 32 Bit wurde durch Multiplexen der Signalleitungen erreicht. Durch einen Adapter konnte man Zorro-2-Karten an einem Amiga 500/1 Tausend betreiben.
Selbstverständlich liefen auch alle Zorro-2-Karten noch am Zorro-3-Bus, da am Bus selbständig erkannt wurde, ob es sich bei der Karte um eine 16- oder 32-Bit-Karte handelte.
Es konnten keine handelsüblichen IBM-kompatiblen Steckkarten eingebaut werden.
Der Amiga hatte aber schon eine Autokonfiguration (ähnlich dem Plug-and-Play), die es dem Betriebssystem ermöglichte, Adressen und Interrupts den Karten zuweisen zu können.
Daher gab es keine Konflikte wie bei den ISA-Slots des IBM-kompatiblen Systems.
Eine weitere herausragenden Möglichkeit des Amiga war die Genlock-Fähigkeit. Dies ermöglichte beispielsweise (Chroma-) Keying - das Ersetzen einer bestimmen Farbe in dem Computerbild in Echtzeit durch ein Videobild. Darum wurde der Amiga häufig zu dem privaten oder halbprofessionellen Videoschnitt, zur Vertitelung oder für aufwendige Blenden benutzt. Auch professionelle Bluebox-Anwendungen waren verfügbar.
Später wurden für den Amiga Grafikkarten angeboten, welche die beim Original vorhandenen Videofähigkeiten um "flimmerfreie" Darstellungen für in dem Büro notwendiges Arbeiten liefern sollten.
Zu dieser Zeit machte der IBM-kompatible Computer zusammen mit Windows seinen Siegeszug in die Büros der Welt.
Die wohl bekannteste Hardwareerweiterung für den Amiga war der so genannte Flickerfixer . Die ersten Modelle des Amiga (1000, 500 und 2000) konnten ausschließlich Videosignale entsprechend dem PAL oder NTSC-Standard erzeugen, die mit einer Zeilenfrequenz von 15,625 kHz arbeiten. Höhere vertikale Auflösungen als ungefähr 256 Pixel waren damit ca. durch Verwendung eines Zeilensprungverfahrens möglich, was zu heftigem Flimmern der Darstellung führt. Um dennoch VGA-Monitore ansteuern zu können wurde der Flickerfixer erdacht, der die zwei ausgegebenen Halbbilder zu einem Einzelbild zusammenfügen und sie wie für diese Monitore erforderlich mit der doppelten Zeilenfrequenz von 31 kHz ausgeben konnte.
Amiga 500 Plus, 600 und 3 Tausend konnten durch ihr erweitertes ECS-Chipset von sich aus mit unterschiedlichen Zeilenfrequenzen umgehen, mussten dabei allerdings mangels Speicherbandbreite Kompromisse eingehen, was die Auswahl der darstellbaren Farben angeht. Um den Amiga 3 Tausend auch in Büroumgebungen einsetzen zu können, wurde hier ein Flickerfixer bereits ab Werk eingebaut.
Mit dem Amiga 1200 und 4 Tausend wurde der Flickerfixer dank des nochmals erweiterten AGA-Chipsets überflüssig.
Vorrangig in den Vereinigte Staaten Amerika benutzten Filmstudios und Fernsehsender den Amiga zusammen mit einer "Toaster" genannten Hardwareerweiterung für die tägliche Arbeit. Bekanntestes Beispiel dafür ist die TV-Serie "Babylon 5", deren Spezialeffekte
teilweise mit Amiga-Rechnern erzeugt wurden, ebenso wie bei der TV-Serie "Seaquest DSV ". Die 3D-Computerprogramme Cinema 4D (Software) und Lightwave (Software) standen ursprünglich ca. auf diesem Rechner zur Verfügung.
Die ersten Festplatten für den Amiga waren schon XT , später dann SCSI 2 - und ATA-Festplatten.
Buch-Tipp: Retro #7: Kulturmagazin für Computer, Videospiele und mehr Eine Beschreibung zum Buch " Retro #7: Kulturmagazin für Computer, Videospiele und mehr" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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Technisch war der Amiga vielen Computern seiner Zeit voraus. Neben den herausragenden technischen Merkmalen (z. B. PnP in Form der Autoconfiguration ), unterstützte das Betriebssystem bereits Präemptives Multitasking in dem so genannten "Round Robin"-Verfahren - fast zehn Jahre vor der Einführung von Windows 95.
Amiga Workbench 3.1 mit einem grünen Hintergrund
AmigaOS, das Betriebssystem des Amiga, ist "modular" aufgebaut und besitzt diverse Ähnlichkeiten zu Konzepten, wie sie von UNIX her bekannt sind. Der Amiga besitzt dynamisch nachladbare Geräte-Treiber (Suffix: .device) sowie Shared Libraries (Suffix: .library) und unterstützt viele Konzepte moderner Betriebssysteme (Streams, Pipelining, Signals, Message-Queues, usw.). Auch der von Unix und Linux her bekannte Kommandozeileninterpreter (CLI) ist dem Amiga nicht fremd.
Als Dateisystem benutzteder Amiga das Amiga Fast File System (FFS). Anfangs, als Festplatten in dem Heimcomputer-Bereich noch teuer waren und eher eine Ausnahme bildeten, wurden Daten auf 3,5" (Zoll) Disketten mit einer Speicherkapazität von 880 KByte gespeichert. Unter späteren Versionen des FFS konnten auch so genannte Double Density Disketten beschrieben werden und das Dateisystem wurde um Journaling- Merkmale erweitert.
Bekannt war die so genannte "Guru Meditation". Diese genannt den Zustand eines durch das Amiga Betriebssystem abgefangenen schweren Programmfehlers. Sie ist vergleichbar mit dem "Blue Screen Of Death"/BSOD der auf Windows NT basierenden Systeme seine Heimat hat. Auch wenn diese Fehlermeldung später durch ein nüchternes "Software Failure" ersetzt wurde, blieb der Name bestehen.
Mit der "translator.library" und dem "narrator.device" wurden bei diesem Rechner die Möglichkeit integriert, von höheren Programmiersprachen aus Sprachausgabe zu verwirklichen.
Der Amiga war der erste Rechner, der mit Software zur Sprachsynthese ausgeliefert wurde. Dies wurde möglich, weil die Audioausgabe des Amiga auf 8 Bit Digital/Analog-Wandlern basiert und somit (bis zu einer bestimmten Maximalqualität) wie heutige PCs jeden beliebigen Klang ausgeben kann - die meisten Rechner der damaligen Zeit boten, wenn überhaupt, ca. Synthesizer-Chips, die ca. bestimmte Klänge erzeugen können.
Der Amiga wurde, außer zu dem Spielen (was beim Amiga 500/1200 eher der Fall war), hauptsächlich zu dem Bearbeiten von Videos benutzt. Weitere wichtige Anwendungen waren 3D-Animation, Musik (Tracker wie Soundtracker , Futuretracker u. ä. sind heute noch Kult). In den letzten Jahren kamen auch noch Anwendungen wie das Authoring zur langen Liste der Anwendungen hinzu.
Bekannteste Vertreter: AmigaVision, eine Autorensoftware für die Erstellung von interaktiven CDs, zur Wiedergabe von Laserdisks und für Karaoke-Anwendungen und Scala , dessen leistungsfähigste Version, Info Channel, auch heute noch in Kabelfernsehanlagen eingesetzt wird. Diese Produkte gab es lange, bevor Hersteller wie Macromedia mit Director den Markt eroberten.
Buch-Tipp: Schöpfer neuer Welten Eine gelungene Zeitreise Computerspiele leiden noch stets viel zu sehr unter den bekannten Vorurteilen sie würden Gewalt verherrlichen zu Vereinsamung führen und die Phantasie verkümmern lassen. Leider werden diese Meinungen zumeist von Menschen vertreten, die entweder noch nie ein Computerspiel selbst gespielt haben, oder andererseits mit den... |
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Bekannte Amiga 500 Spiele waren:
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Bekannte Amiga 1200 Spiele waren:
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- Art Effect (Bildbearbeitung)
- Aweb (Web Browser)
- Deluxe Paint (Malprogramm für Pixelgrafiken)
- Deli Tracker (Musik Abspielprogramm)
- Eagleplayer (Abspielprogramm)
- GoldED (Texteditor)
- IBrowse (Web Browser)
- Maxon Cinema 4D (Raytracer)
- Movie Shop (Video Schnitt)
- Lightwave (Raytracer)
- Personal Paint (Malprogramm f?elgrafiken)
- Protracker (Sequencer)
- Reflections (Raytracer)
- StormC (C/C++ Compiler)
- Voyager (Web Browser)
- WordWorth (Textverarbeitung)
- YAM (E-Mail-Client)
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Die GUI des AmigaOS zeichnete sich durch sehr intuitive Bedienung und Font-Sensitivity aus, wie man sie heute eigentlich ca. bei Apple findet. Insbesondere [MUI (http://www.sasg.com/mui/)] erfreute sich großer Beliebtheit, alternativ standen auf dem objektorientierten BOOPSI -System basierende Gadgets (entspricht: Widgets ) zur Verfügung. Wegweisend war auch der konsequente Einsatz so genannter Datatypes - das sind Codecs, die eine einheitliche Schnittstelle zu dem Laden und Speichern aller gängigen Dateiformate anbieten.
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Das erste Modell war der Amiga 1000, der 1985/1986 auf den Markt gebracht wurde. Er glich sehr dem Commodore 128D - allerdings ca. vom Aussehen. Eine optionale Erweiterungsbox namens Sidecar ermöglichte parallel zu dem Betrieb des Amiga-Betriebssystems auch die Benutzung von MS-DOS (auf einer eigens dafür benutzten 8088-CPU).
Die direkte Konkurrenz des Amigas war damals der Atari ST und (in den Vereinigte Staaten Amerika) der Apple IIgs, ein wenig später auch die Farbfähigen Macintosh-Modelle von Apple.
Amiga 500 und junger Computerspieler mit Turrican 1
Später folgten die Modelle Amiga 500 (als Nachfolger des legendären C64) und der Amiga 2000, der den damals modernen Desktop-PCs glich. Für professionelle Anwender wurde auch ein Rechner namens Amiga 2500 /UX angeboten, auf dem parallel ein UNIX-Betriebssystem (AMIX) verfügbar war. Technisch gesehen waren die Amiga 2500-Modelle mit dem normalen Amiga 2 Tausend identisch, aber durch den Einbau eines zusätzlichen Prozessorboards (mit einer 68020- bzw. 68030-CPU) deutlich leistungsfähiger.
Als Bindeglied zwischen Amiga und der PC-Welt besaß der Amiga 2 Tausend sowohl die Amiga-eigenen Zorro-2-Slots als auch PC-typische ISA-Steckplätze. Diese konnten mit einer Brückenkarte (dem Nachfolger des Sidecar) erweitert werden. Damit besaß man dann einen vollwertigen PC in dem Amiga, auf den man von Amiga-Seite zugreifen konnte. Auch dieses Konzept war seiner Zeit weit voraus.
Dem Amiga 2000 folgte der Amiga 3000 sowie dessen Tower -Variante, die zu dem ersten Mal ein neues Betriebssystem in einem modernen 3D-Look mit sich brachten. Dieses hatte zahlreiche Neuerungen und Optimierungen, die noch heute in modernen Betriebssystemen wiederzufinden sind (AmigaOS 2.0).
Auch der Amiga 3 Tausend wurde, nicht zuletzt dank des fortschrittlichen Betriebssystems, ein Erfolg.
Mit dem Amiga 600 wurde dem Amiga 500 ein Nachfolger geschaffen, der später durch den Amiga 1200 abgelöst wurde. Beide konnten nicht den Erfolg des Amiga 500 fortsetzen. Zu dem Zeitpunkt der Einführung des Amiga 1200 wurde auch dessen großer Bruder, der Amiga 4000 (sowie Tower-Variante) als Nachfolger des Amiga 3 Tausend auf den Markt gebracht.
Die Modelle Amiga 500/600/1200 waren eine kostengünstige Variante. Tastatur, Floppy (Diskettenlaufwerk) und die Hauptplatine bildeten eine Einheit. Beim A600 und A1200 war unter anderem auch noch Platz für eine 2.5" ATA Festplatte, in dem A1200 ließ sich mit ein wenig technischem Geschick und einem passenden Adapterkabel auch eine 3.5"-Platte einbauen.
Die Modelle Amiga 2000/3000/4 Tausend waren erweiterbare Systeme, in denen zusätzliche Laufwerke und Erweiterungskarten integriert werden konnten. Die Modelle 3 Tausend und 4 Tausend wurden auch als Tower-Versionen angeboten und waren in dem oberen Preissegment angesiedelt - vergleichbar mit heutigen High-End-Rechnern. Auch die Tastaturrechner verfügen über einen Expansion-Slot, in den Erweiterungskarten eingesetzt werden konnten.
Commodore versuchte bereits Anfang der Neunziger Jahre, mit dem CDTV (einem Amiga in dem Design eines CD-Players), den Amiga als Multimedia-Plattform zu positionieren und in die Wohnzimmer zu bringen. Zu dieser Zeit entstand auch das Autorensystem AmigaVision . Kurz vor dem Niedergang von Commodore folgte dann das CD³² (1993), das verblüffende Ähnlickeit mit der PlayStation (Ende 1994) des Herstellers Sony hatte.
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Sehr bekannt wurden auch "Musiker", die mit dem Amiga Musik (siehe auch Chiptune) machten:
sowie Künstler, die den Amiga für Computergrafik, Videoinstallationen und Pop-Art nutzten:
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Obwohl die Mutterfirma Commodore bereits 1994 in Konkurs ging, wurde die Entwicklung dieses Computers nie ganz beendet.
Durch den auf Commodore folgenden Eigentümer ESCOM wurde die neue Firma Amiga Technologies gegründet, und von dieser wurden die Modelle Amiga 1200 und Amiga 4000T neu aufgelegt. Das geplante Nachfolgemodell "Walker", das bereits auf der CeBit 1996 vorgestellt wurde, ist aufgrund des Konkurses von ESCOM nicht mehr erschienen.
Die Amiga-Rechte sind dann 1997 von Gateway übernommen worden, deren Tochtergesellschaft Amiga International die vorhandene Hardware weiter vertrieben hat, und 2 Tausend an eine Firma ehemaliger Gateway-Mitarbeiter namens "Amino Development" verkauft worden, die seitdem unter dem Namen Amiga Inc. besteht.
Von ehemaligen Entwicklungsingenieuren und Managern der Amiga Technologies wurde auch die Firma PIOS Computer AG gegründet, die später zur Metabox AG umfirmiert wurde. Inspiriert von phase5, die 1996 hiermit begannen, wurde bei PIOS-Metabox zunächst die Idee von PowerPC-basierten Amiga-Rechnern auf CHRP-Basis geboren. Später endete dies jedoch in einem SetTopBox-Fiasko für Metabox und deren Entwickler.
Die PowerPC-Anstrengungen von phase5 endeten mit dem Konkurs des Unternehmens. Die bereits verkauften Cyberstorm -Prozessorkarten werden jetzt hauptsächlich mit der zur ursprünglichen Lösung von phase5 konkurrierenden Betriebs-Software WarpOS der Firma Haage & Partner betrieben.
Die Firma Amiga, Inc. konzentrierte sich zunächst auf die Entwicklung des AmigaDE ("Digital Environment") auf Basis von TAO /Intent sowie dem zugehörigen SDK für Windows- und Unix/Linux-Rechner. Danach folgte AmigaAnywhere unter anderem für PocketPC basierte PDA-Systeme. Um dem ungebrochenen Interesse einer Weiterführung der jetzt "Classic Amiga" getauften Produkt-Linie nachzukommen, suchte sich Amiga, Inc. Partner für eine Neubelebung der Amigaplattform: Eyetech und Hyperion Entertainment.
Im Jahr 2003 ist schließlich die Hardware eines offiziellen Nachfolgers - des AmigaOne - erschienen, die statt der veralteten 680x0-CPUs von Motorola moderne PowerPC-CPUs enthält. Anfangs stand für diesen Computer ca. LinuxPPC zur Verfügung - die erste öffentliche Version des von Hyperion Entertainment entwickelten neuen AmigaOS 4.0 ist als "Developer Pre-Release" in dem Juni 2004 an alle bisherigen Käufer ausgeliefert worden.
Mitte 2003 sind die Rechte am AmigaOS-Betriebssystem durch die Firma KMOS gekauft worden, in dem Juli 2004 wurde auch Amiga, Inc. von KMOS übernommen.
Die Beliebtheit des Amiga-Betriebssystems zeigt sich auch an mehreren Alternativprojekten:
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Alternative Betriebssysteme | |
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Weiteres zu dem Artikel Amiga | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Begriff, Cebit, Einsatz, Erfolg, Firma, Hyperion, Macromedia, Morphos, Multitasking, Pc, Popmusik, Programmiersprachen, Rechte, Tower, Turrican, Windows | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Amiga' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Amiga Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Amiga' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Amiga' und 'Amiga' Definition sehr dankbar.
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